Das Bild bietet einen Blick von oben auf die Baustelle des Energieparks Hafen im Hamburg.
Energiewende

Wir gestalten die Hamburger Energiewende

Wir wollen eine klimaneutrale Energieversorgung bis zum Jahr 2040. Dieser Herausforderung stellen wir uns und treiben als städtischer Energieversorger die Energiewende in Hamburg voran. Unser Ziel ist der vollständige Kohleausstieg bis spätestens 2030 und eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040. Damit sparen wir erheblich CO2-Emissionen ein und leisten den größten Einzelbeitrag für das Erreichen der Hamburger Klimaziele. Unser Handeln geht aber noch weiter. Damit Wärmewende und Verkehrswende gelingen, ist der Ausbau der erneuerbaren Energien unverzichtbar. Deshalb bauen wir unser Portfolio an Wind- und Solaranlagen weiter aus. Durch Sektorenkopplung unterstützen wir zudem die Hamburger Industrie und den Hafen auf dem Weg zur Klimaneutralität und forcieren die Mobilitätswende.

Wir gestalten Hamburgs Energiezukunft


Als hundertprozentiger städtischer Energieversorger fühlen wir uns Hamburg und den Menschen dieser Stadt verbunden. Wir wollen unsere Kundinnen und Kunden zu jeder Zeit zuverlässig mit Energie versorgen – zu fairen Preisen. Und damit Hamburg auch in Zukunft lebenswert bleibt, gestalten wir die Energiewende aktiv mit. Wir forcieren den Ausstieg aus fossilen Energien und treiben den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Mobilitätswende in der Hansestadt voran.

Themen rund um die Energiewende

Wie wir die Energiewende vorantreiben


Wir stellen uns der Herausforderung einer klimaneutralen Energieversorgung bis 2040. Mit dem vollständigen Kohleausstieg bis spätestens 2030 leisten wir den größten Einzelbeitrag für das Erreichen der Hamburger Klimaziele. Unser Handeln geht aber noch weiter. Damit Wärmewende und Verkehrswende gelingen, ist der Ausbau der erneuerbaren Energien unverzichtbar. Durch Sektorenkopplung unterstützen wir zudem die Hamburger Industrie und den Hafen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Wir forcieren die Mobilitätswende auch durch den Ausbau der Infrastruktur.

Das Bild zeigt das Kraftwerk Tiefstack, das am Wasser liegt.

Seit über 130 Jahren gibt es in Hamburg eine Fernwärmeversorgung. Im Laufe der Zeit hat sich die Wärmeerzeugung bereits mehrmals gewandelt – stets unter der Prämisse einer gesundheits- und klimafreundlichen, bezahlbaren und verlässlichen Energieversorgung. Heute wird das heiße Wasser für das rund 900 Kilometer lange Stadtnetz überwiegend noch an den beiden großen Kraftwerksstandorten Wedel und Tiefstack erzeugt. Doch der Kohleausstieg und der Umbau der Wärmeerzeugung ist im vollen Gange. Bis spätestens 2030 steigen wir in Hamburg aus der steinkohlegefeuerten Fernwärme aus. Bis 2040 wollen wir klimaneutrale Fernwärme liefern. Wir nutzen dafür unsere lokalen Potenziale als Industrie- und Hafenstadt. 

Das Bild zeigt einen langen Tunnel mit Rohrleitungssystemen für Fernwärme.

Wir betreiben mit rund 900 Kilometern eines der größten Fernwärmenetze Deutschlands. Die Wärmeerzeugung aus Steinkohle in den Heizkraftwerken Wedel und Tiefstack wird bis spätestens 2030 beendet sein. Stattdessen nutzen wir die lokalen Potenziale der Industrie- und Millionenstadt und setzen auf einen nachhaltigen Energiemix. Dabei spielen ungenutzte Abwärme aus Industrie, Kläranlangen und Müllverwertung sowie Flusswasser-Wärmepumpen in der Elbe eine entscheidende Rolle für unsere klimaneutrale Fernwärmeerzeugung. Die Wärmequellen bündeln wir in den modularen Erzeugerparks Energiepark Hafen und Energiepark Tiefstack. Dort wird die Wärme auch gespeichert, um sie bedarfsgerecht an die Kundinnen und Kunden zu liefern. 

Da wir viele Hamburgerinnen und Hamburger mit zukunftsfähigen Energielösungen versorgen wollen, arbeiten wir auch an Alternativen für unsere dezentralen Wärmenetze. So haben wir in Wilhelmsburg mit der Geothermie eine regenerative Wärmequelle erschlossen und erweitern mit dieser unser Wärmenetz. Für unsere Quartiere entwickeln wir ganzheitliche Angebote von klimafreundlicher Wärme, über Ökostrom bis hin zur Elektromobilität.

Ein Hügel voll mit Solarpanelen. Dahinter ist ein Windkraftrad zu sehen.

Der Bedarf an Ökostrom steigt mit der Energiewende. Denn große Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge benötigen erneuerbaren Strom. Deshalb bauen wir unser Erneuerbare-Energien-Portfolio weiter aus. Dabei setzen wir auf: 

  • Freiflächen-Photovoltaik
  • Onshore-Windkraftanlagen und
  • Offshore-Windparks

Denn ab 2030 wollen wir aus eigenen Anlagen 800 Gigawattstunden grünen Strom erzeugen. Das entspricht rund einem Drittel unseres prognostizierten Eigenbedarfs für Wärmeerzeugung, Elektrofahrzeuge und unser Ökostromkundengeschäft. 

Für die Stadt Hamburg arbeiten wir außerdem mit unserer Tochtergesellschaft HEnW KommunalEnergie am flächendeckenden Ausbau von Photovoltaikanlagen. Damit leisten wir einen Beitrag zur umweltfreundlichen Eigenstromversorgung städtischer Gebäude. Diese bieten wir auch in Kombination mit Wärmelösungen an. 

Mit dem Ausbau unseres Anlagenportfolios, unseren Projektbeteiligungen und der Zusammenarbeit mit Partnern machen wir uns unabhängiger von Drittanbietern. Wir leisten so auch einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Preisstabilität. 

Das Bild bietet einen Blick auf den Goldbekkanal.

Mit dem Projekt Hamburg Green Hydrogen Hub (HGHH) setzen wir bei den Hamburger Energiewerken auf grünen Wasserstoff. Dazu wird der Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks in Moorburg zu einem modernen Zentrum für Wasserstoffproduktion umgebaut. Über ein lokales Wasserstoffnetz oder per LKW gelangt der grüne Wasserstoff zu den industriellen Verbrauchern. Für die Industrieunternehmen ist grüner Wasserstoff oft die einzige Möglichkeit, klimaneutral zu produzieren.

Bereits heute betreiben wir Windkraftanlagen im Hamburger Hafen. Zusammen mit der Hamburg Port Authority (HPA) haben wir das Joint Venture „Erneuerbare Hafenenergie Hamburg GmbH“ gegründet. Gemeinsam wollen wir weitere Photovoltaik- und Windkraftanlagen im Hafengebiet errichten. Denn künftig sollen die HPA, die Hafenwirtschaft und die Hafenunternehmen vor Ort mit grünem Hafenstrom versorgt werden. 

Als Energieversorger treiben wir neben der Energiewende auch die Mobilitätswende in Hamburg voran. Unsere Tochtergesellschaft Hamburger Energiewerke Mobil betreibt die städtische Ladeinfrastruktur und baut diese auch weiter aus. Im Fokus des Ausbaus steht eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in Wohngebieten, an Verkehrsknotenpunkten und in Gewerbegebieten. So soll der Umstieg auf Elektromobilität für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver werden. Darüber hinaus errichten wir als Hamburger Energiewerke auch Ladeparks für Unternehmen und statten Immobilien, neue Stadtquartiere sowie städtische Unternehmen mit Ladelösungen aus.

Zwei Bauarbeiter stehen in einer Baustelle an großen Rohren.

Baumaßnahmen

Bis 2040 wollen wir die Hansestadt mit klimaneutraler Fernwärme versorgen. Daher bauen wir unser bestehendes Erzeugungskonzept aktuell um und binden Wärmequellen an neuen Standorten ein. Im Rahmen der Wärmewende steigern wir auch unsere Anschlussleistung, um möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger mit klimaneutraler Fernwärme versorgen zu können.

All das bedeutet, dass wir unsere Fernwärmenetze modernisieren, erweitern und verstärken müssen. Unsere Baustellen bereiten den Weg für eine moderne Energiezukunft.

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Das Bild zeigt die Baustelle des Energieparks Hafen.

Unser neues Erzeugungskonzept

Unser Ziel: Wir versorgen Hamburg mit klimaneutraler Wärme bis 2040. Die Hamburger Energiewerke realisieren dafür lokale und innovative Erzeugungsstandorte. Das sind gute Nachrichten für das Klima, die Zukunftsfähigkeit und die Versorgungssicherheit der Stadt. Das ist unser Pfad in die Energiezukunft. 

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