Aktuelle Baustellen
Neben unseren großen Leitungsbaustellen, mit denen wir das Fernwärmenetz verstärken, führen wir zahlreiche kleinere Baumaßnahmen durch. Dazu zählen der weitere Ausbau des Fernwärmenetzes, die Erneuerung bestehender Leitungen sowie der Bau neuer Hausanschlüsse.
Auf dieser Seite informieren wir über Baumaßnahmen, die umfangreichere öffentliche und verkehrliche Einschränkungen mit sich bringen. Sehr kurze Maßnahmen, wie beispielsweise Hausanschlüsse für einzelne Gebäude, führen wir hier in der Regel nicht auf. Aber auch diese Maßnahmen stimmen wir frühzeitig mit Anwohnerinnen und Anwohnern beziehungsweise Eigentümerinnen und Eigentümern ab. In diesem Fall informieren wir direkt vor Ort, beispielsweise über einen Hausaushang.
Bei unseren Bauarbeiten wollen wir die Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende und Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich halten. Leider lassen sich Einschränkungen im Straßenraum jedoch nicht immer vermeiden.
| Maßnahme | Stadtteil | Beginn | Ende | Informationen |
|---|---|---|---|---|
| Spange Haferweg-Grindel | Bahrenfeld, Stellingen, Eimsbüttel, Harvestehude | Zur Projektseite | ||
| Spange Grindel-Eppendorf | Harvestehude, Hoheluft, Eppendorf | Zur Projektseite | ||
| Südleitung mit Elbquerung | Zur Projektseite | |||
| Fernwärmeausbau Nord | Groß Borstel, Fuhlsbüttel, Alsterdorf, Winterhude | Zur Projektseite | ||
| Hydraulikerweiterung Zentrum | St. Georg | Juni 2026 | voraussichtlich Ende 2028 | Zur Anwohnerinformation 24.7.26 Zur Anwohnerinformation 22.6.26 |
| Sanierung Fehlandstraße | Neustadt | Mai 2026 | voraussichtlich Dez. 2026 | Zur Anwohnerinformation 4.6.26 |
| Fernwärmeleitung Schützenstraße | Bahrenfeld | April 2026 | voraussichtlich Nov. 2026 | Zur Anwohnerinformation 16.7.26 Zur Anwohnerinformation 2.6.26 Zur Anwohnerinformation 13.4.26 |
| Sanierung Nordkanalstraße | Hammerbrook | Anfang März 2026 | voraussichtlich Okt. 2026 | Zur Anwohnerinformation 23.2.26 |
| Bergedorf West | Bergedorf-West | Okt. 2025 | voraussichtlich Dez. 2026 | Zur Anwohnerinformation 9.7.25 |
Die von Ihnen gesuchte Baumaßnahme ist nicht dabei? Dann schreiben Sie uns gerne eine Email an: projektkommunikation@hamburger-energiewerke.de.
Netzausbau
Beim Netzausbau erweitern und verstärken wir unser Fernwärmenetz. So stellen wir sicher, dass die Wärme zuverlässig und effizient in die verschiedenen Stadtteile transportiert und verteilt werden kann.
Vor Beginn der Bauarbeiten durchläuft jedes Projekt einen Planungs- und Genehmigungsprozess. Erst wenn alle Genehmigungen vorliegen, richten wir die Baustelle ein und beginnen mit den Arbeiten. Die Fernwärmeleitungen werden überwiegend im öffentlichen Straßenraum verlegt. Nach Abschluss der Arbeiten stellen wir die betroffenen Oberflächen wieder her.
Sanierung
Unser Fernwärmenetz soll auch in Zukunft gut funktionieren. Deshalb tauschen wir regelmäßig alte Leitungen aus und erneuern sie. Dabei helfen uns unsere Erfahrungen, Messdaten aus dem Netz und manchmal auch Untersuchungen mit kleinen Kameras. Auf dieser Grundlage entscheiden wir, wann ein Leitungsabschnitt erneuert werden muss.
Für die Sanierung legen wir die bestehenden Leitungen zunächst in einer Baugrube frei. Anschließend bauen wir sie aus und ersetzen sie durch neue Leitungen. Dabei setzen wir die jeweils modernste Leitungsgeneration ein. Aktuell verwenden wir überwiegend Kunststoffmantelrohre. Auch während der Sanierungsarbeiten stellen wir sicher, dass die Wärmeversorgung weitestgehend aufrechterhalten wird.
Hausanschlüsse
Wenn wir ein Gebäude an die Fernwärme anschließen wollen, errichten wir einen sogenannten Hausanschluss. Er verbindet die Hauptleitung im Straßenraum mit der Fernwärmeübergabestation im Gebäude.
Mit der ersten Anfrage von den Kundinnen und Kunden bis zur Inbetriebnahme des Hausanschlusses geht auch beim Bau von Hausanschlussleitungen ein Planungs- und Genehmigungsprozess voraus. Anschließend wird die Baugrube hergestellt und die Anschlussleitung verlegt.
In der Fernwärmeübergabestation erfolgt die Wärmeübergabe an den Warmwasserkreislauf im Gebäude entweder direkt in Form des Heißwassers oder per Wärmetauscher.
Ihre Fragen
Ihre häufigsten Fragen beantworten wir gerne bereits an dieser Stelle.
Um die angestrebten Klimaschutzziele der Stadt Hamburg zu erreichen, soll bis zum Jahr 2030 der Anteil der Kohle bei der Fernwärmeerzeugung auf Null Prozent sinken. Bis 2040 wird unsere Wärme- und Energieerzeugung sowie deren Verteilung klimaneutral sein.
Dafür bauen wir das innerstädtische Fernwärmenetz und dezentrale Wärmenetze aus, modernisieren bestehende Anlagen und errichten neue Erzeugungsanlagen. Die Arbeiten können zeitweise zu Straßensperrungen oder Einschränkungen durch Baustellenverkehr führen.
Unsere Leitungsbauprojekte wie Netzausbau, Leitungssanierung oder Hausanschlüsse sind in der Regel mit Bauarbeiten im öffentlichen Raum verbunden. Bevor wir damit beginnen, durchläuft jedes Projekt einen umfangreichen Planungs- und Genehmigungsprozess. Daran sind unter anderem Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Umweltexperten und Verkehrsplanerinnen und -planer beteiligt.
Wir beginnen erst mit dem Bau, wenn alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Dazu gehören beispielsweise straßenverkehrsbehördliche Anordnungen, die Genehmigung, die Straße aufzugraben (Aufgrabeschein), das Entfluchtungs- und Rettungskonzept sowie gegebenenfalls weitere behördliche Genehmigungen.
Dabei halten wir alle relevanten Richtlinien und Gesetze ein, zum Beispiel das Hamburgische Straßen- und Wegegesetz, die Vorgaben für den Fuß- und Radverkehr sowie die Richtlinien zur Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen.
Unsere Konzepte für Verkehr, Umwelt, Denkmalschutz und Sicherheit stimmen wir eng mit den zuständigen Behörden sowie mit Polizei und Feuerwehr ab.
Fernwärmeleitungen werden in der Regel in sogenannter offener Bauweise verlegt. Das bedeutet: Die Straße wird geöffnet, eine Baugrube wird ausgehoben, die Leitungen werden darin verlegt und anschließend wird die Straße wieder hergestellt. Diese Arbeiten finden überwiegend im öffentlichen Straßenraum statt.
Bei der Planung und Durchführung unserer Projekte achten wir darauf, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Die Beeinträchtigung des Straßenverkehrs soll dabei so gering wie möglich sein. In enger Abstimmung mit der Verkehrsbehörde, Polizei und Feuerwehr werden Straßensperrungen für die jeweilige Baustelle und entsprechende Umleitungen eingerichtet.
Wenn unsere Baumaßnahmen den öffentlichen Personennahverkehr betreffen, binden wir die Verkehrsunternehmen – zum Beispiel hvv, Hochbahn und Deutsche Bahn – frühzeitig in die Planung ein. So können die Verkehrsunternehmen mit ausreichend Vorlauf Umleitungen und Ersatzverkehre planen und einrichten sowie ihre Fahrgäste informieren.
Für Fußgänger und Fahrradfahrer bleibt die Erreichbarkeit von Grundstücken und Gebäuden weiterhin gewährleistet. Nach Abstimmung mit der Bauleitung können Anwohnende meist auch mit dem Auto ihre Gebäude anfahren. Für Liefer- und Anliegerverkehre gelingt es uns in der Regel, individuelle Lösungen einzurichten.
Ja, die Zuwegung für Rettungsdienste ist jederzeit gewährleistet. Das dafür erforderliche sogenannte Rettungs- und Entfluchtungskonzept, das es für jede Baustelle geben muss, wird vor Baubeginn durch die zuständigen Behörden genehmigt.
Ja, darum kümmern wir uns. Die Abfallentsorgung erfolgt zu den gewohnten Zeiten.