Wissenswertes zur Solarenergie
Bei der Entscheidung für neue Investitionen im eigenen Zuhause gibt es viel zu beachten. Im Rahmen der persönlichen Energiewende kommt man schnell auf das Thema Solarenergie. Hierzu finden Sie die wichtigsten Informationen im Überblick.
Große Solaranlagen in der Region
Der Energieberg in Georgswerder ist eine ehemalige Mülldeponie, die als grüner Naherholungsort für Besuchende geöffnet ist.
Die Hamburger Stadtreinigung bietet vor Ort Informationen und Führungen an. Am Südhang des Hügels wurde eine Freiflächen-Photovoltaikanlage errichtet. Auf dem Gipfel wurde 2011 eine neue Windkraftanlage errichtet.
- Windenergieanlage (3,4 Megawatt)
- Photovoltaikanlage mit 2000 Solarmodulen (Leistung 700 kWp)
- 12,2 Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr
Unser Solarpark im niedersächsischen Northeim an der A7 gewinnt jährlich rund 11,6 Gigawattstunden Sonnenstrom. Das reicht aus, um mehr als 4.600 Haushalte klimafreundlich zu versorgen – und insgesamt 3.750 Tonnen CO₂ einzusparen.
- 18.576 Photovoltaik-Module, aufgeteilt auf zwei Solarfelder
- 11,6 Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr
- 3.750 Tonnen CO2-Ersparnis Pro Jahr
Zusammen mit der WEMAG betreiben wir in Pinnow und Tarzow zwei Solarparks mit einer Leistung von 18 bzw. 30 Megawattpeak. Beide Anlagen sind mit Batteriespeichern ausgestattet und produzieren gemeinsam ca. 60 Gigawattstunden grünen Strom im Jahr.
Der Energiebunker, zentral in Hamburg-Wilhelmsburg gelegen, ist ein Mahnmal des Zweiten Weltkrieges und gleichzeitig ein modernes Ökokraftwerk für das umliegende Quartier. Die Ruine wurde im Rahmen der IBA umgebaut und steht heute als Leuchtturm der Energiewende beispielhaft für die Nutzung vorhandener Strukturen für die Energiegewinnung und -versorgung im urbanen Umfeld.
Der Energiebunker ist an den Wochenenden für Besucher geöffnet und kann im Rahmen kostenloser Führungen erkundet werden.
- Erbaut: 1943
- Beginn des Umbaus: 2010
- Höhe: 42 m
- Solarthermie: 1.350 Quadratmeter (Dach)
- Photovoltaik: 670 Quadratmeter (Südseite)
- Wärmespeicher: 2.000 Kubikmeter
In der Hamburger HafenCity werden solarthermische Anlagen bereits seit 2006 in größerem Stil genutzt: Mit zusammen rund 1.800 Quadratmetern Kollektorfläche hat der innovative Stadtteil die mit Abstand höchste Dichte an Solaranlagen in der gesamten Hansestadt. Neben der Fernwärmeversorgung war die Errichtung von Solarthermieanlagen ein integraler Bestandteil des Energiekonzepts der HafenCity. 2019 wurden die letzten drei Anlagen in Betrieb genommen.