Das Bild bietet einen Blick auf die Speicherstadt in Hamburg bei Dämmerung.
Erzeugungsanlagen

Damit Hamburg warm bleibt

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Konstant im Wandel: Das Heizkraftwerk Tiefstack

Es ist das Heizkraftwerk Tiefstack zu sehen.

Das Heizkraftwerk Tiefstack deckt einen Großteil des Hamburger Fernwärmebedarfs ab. Der Standort blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits 1917 hatten die damaligen „Hamburgischen Electricitäts-Werke“ dort ihr erstes Großkraftwerk in Betrieb genommen. Die heutige Anlage stammt aus dem Jahr 1993.  

Das Heizkraftwerk ist für die Grundlast ausgelegt. Die Anlage wird derzeit noch im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess mit Steinkohle betrieben – bis spätestens 2030 ist damit Schluss. 

Die Gas- und Dampfturbinenanlage nahm 2009 ihren Betrieb auf. Die beiden Heizkessel für die Spitzenlast werden mit Erdgas befeuert und sichern die Wärmeversorgung dann ab, wenn besonders heißes Wasser zum Duschen und Heizen benötigt wird.

In Tiefstack wird der Kohleausstiegs Hamburgs besiegelt. Der modulare Erzeugerpark Energiepark Tiefstack ersetzt das Heizkraftwerk. Erst Bausteine des Energieparks sind bereits umgesetzt.

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Für die Hansestadt: Das Heizkraftwerk Wedel

Das Bild bietet einen Blick auf das Heizkraftwerk Wedel von der Elbe aus.

Das Kraftwerk Wedel wurde von 1961 bis 1965 gebaut und erzeugte viele Jahre ausschließlich Strom. Zwischen 1987 und 1993 wurde es zu einem Heizkraftwerk umgerüstet und runderneuert. Teil der Sanierung war der Bau einer 16,5 Kilometer langen Transportleitung zum Haferweg. 1993 nahm das Heizkraftwerk seinen Betrieb auf und liefert seitdem Wärme für das Hamburger Stadtnetz. Von 2016 bis 2018 wurde das HKW umfassend modernisiert.

Das Kraftwerk besteht aus zwei Blöcken, die separat betrieben werden können, um die Produktion dem wechselnden Strom- und Wärmebedarf anzupassen. Zudem verfügt es über zwei Gasturbinen für die Spitzenlastproduktion. Das Heizkraftwerk Wedel hat in den vergangenen Jahren weite Teile des Hamburger Westens mit Wärme versorgt. 2023 wurde auf dem Gelände eine Power-to-Heat-Anlage erbaut, die aus Windstrom grüne Fernwärme erzeugen kann. Damit reduziert sie den Einsatz von Kohle im Kraftwerk.

Das Kraftwerk Wedel wird durch den Energiepark Hafen abgelöst und markiert damit den ersten Meilenstein zum Kohleausstieg Hamburgs. 

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Tradition und Technik: Heizwerk HafenCity

Das Heizwerk HafenCity speist Heizwasser und Heizdampf in das Hamburger Fernwärmesysten ein.

In der Hamburger HafenCity liegen Geschichte und Zukunft eng beieinander. Nahe der historischen Speicherstadt steht neben futuristischen Neubauten auch das hochmoderne Heizwerk HafenCity. Das Zentrum der Energieversorgung in dem jungen, schnell wachsenden Stadtteil wird ausschließlich mit Erdgas betrieben.

Die Anlage speist Heizwasser und Heizdampf in das Hamburger Fernwärmesystem ein. Damit ist auch die Versorgung zu Spitzenlastzeiten gewährleistet, in denen verstärkt geheizt wird. Durch die Gliederung in mehrere Leistungseinheiten ist allerdings auch ein Teillastbetrieb problemlos möglich. Zudem wird durch den Einsatz von Erdgas die Umwelt geschont

Wärme für den Westen: Heizwerk Haferweg

Das Heizkraftwerk Haferweg besteht aus drei erdgasbefeuerten Kesseln mit jeweils 50 Megawatt Leistung. Die moderne und umweltfreundliche Anlage dient der Erhöhung der Versorgungssicherheit.

Das Heizwerk Haferweg hat im Dezember 2018 seinen regulären Betrieb aufgenommen. Die moderne und umweltfreundliche Heizanlage besteht aus drei erdgasbefeuerten Kesseln mit jeweils 50 Megawatt Leistung. Sie dient der Erhöhung der Versorgungsicherheit und ermöglicht künftig die Versorgung neuer Fernwärmekunden. 

Durch die unmittelbare Nähe zur Pumpstation Haferweg kann die erzeugte Wärme zudem zu Spitzenlastzeiten in die bestehende Fernwärmeinfrastruktur eingebunden werden. Außerdem beginnt am Haferweg die neue Verteilungsleitung zur Versorgung des Stadtteils Altona. Somit leistet das Heizwerk einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Bürger im Westen Hamburgs.

Mit Geschichte: Heizwerk Barmbek

Das Heizkraftwerk Barmbek versorgt seit mehr als 100 Jahren das Krankenhaus Barmbek mit Wärme - seit 2005 umweltschonend, durch ein hochmodernes Spitzenlastheizwerk mit vorwiegender Gasbefeuerung.

Seit mehr als 100 Jahren versorgt das Heizwerk das Krankenhaus Barmbek mit Wärme. Im Jahr 1914 wurde das Kesselhaus im markanten Rotklinkerstil mit fünf kohlebefeuerten Kesseln erbaut. Nach dem Erwerb durch die Hamburger Energiewerke im Jahr 2005 wurde die Anlage in dem denkmalgeschützten Gebäude durch ein hochmodernes Spitzenlastheizwerk ersetzt. So wird nicht nur umweltschonend Wärme für die Versorgung des Krankenhauses Barmbek zur Verfügung gestellt; der Stadtteil ist außerdem um ein architektonisches Glanzlicht reicher geworden.

Versorgung für das UKE: Heizwerk Eppendorf

Es ist das Heizwerk in Hamburg Eppendorf zu sehen.

Das moderne, ferngesteuerte Heizwerk versorgt mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eines der größten und modernsten Krankenhäuser Deutschlands jeden Tag verlässlich mit Wärme. Seit einer grundlegenden Modernisierung im Jahr 2008 wird das Klinikum durch zwei leistungsfähige Heißwassererzeuger mit umweltfreundlicher Energie versorgt.

Dank seines hohen Wirkungsgrades von rund 97 Prozent dient das Heizwerk zudem als Spitzenlastanlage, deren erzeugte Energie auch in das Hamburger Fernwärmesystem eingespeist werden kann.