Ein Hügel voll mit Solarpanelen. Dahinter ist ein Windkraftrad zu sehen.
Energiewende in Hamburg

Ausbau der erneuerbaren Energien für Hamburg

Gemeinsam für morgen

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist entscheidend für die nachhaltige Transformation der Energieversorgung in Hamburg. Wir setzen als städtischer Energieversorger auf eine Vielzahl grüner Technologien – von Wind- und Solarenergie bis hin zu innovativen Lösungen – um die Energiewende voranzutreiben. Denn wir arbeiten an einem ambitionierten Ziel: Hamburg klimafreundlich und zukunftssicher mit erneuerbarer Energie versorgen und gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zu leisten, um die städtischen Klimaschutzziele zu erreichen.

Themen rund um die Energiewende

Ausbau von Wind und Solar für Hamburg

Ökostrom ist entscheidend für die Energiewende. Bis 2030 wollen wir jährlich rund 800 Gigawattstunden grünen Strom erzeugen – das entspricht etwa einem Drittel unseres prognostizierten Bedarfs für die Wärmewende (z. B. für Großwärmepumpen), die Mobilitätswende (Stichwort Elektromobilität) und unsere Ökostromkundinnen und -kunden.

Blick auf den Hamburger Hafen und Gebäude am Ufer. Im Hintergrund ist die Elbphilharmonie zu sehen.

Seit 2009 errichten wir eigene Windkraft- und PV-Anlagen in Hamburg und der Metropolregion. Da Flächen in einem Stadtstaat wie Hamburg Mangelware sind, haben wir einen außergewöhnlichen Weg beschritten: Wir haben Windkraftanlagen im Industriegebiet des Hamburger Hafens errichtet. Das ist europaweit selten und bundesweit einzigartig in dieser Anzahl. Denn die Genehmigungsauflagen sind dort sehr viel strenger als auf der grünen Wiese. Ein Schlüssel für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien im Hafengebiet ist unsere Kooperation mit der Hamburg Port Authority (HPA).

Unsere ambitionierten Ausbauziele können wir jedoch aufgrund fehlender Flächen nicht ausschließlich in der Metropolregion Hamburg erreichen. Deshalb setzen wir vor allem auf den Bau oder Erwerb von Freiflächen-Photovoltaikanlagen sowie auf Onshore-Windkraft – vorzugsweise in Norddeutschland. Inzwischen können wir erste PV-Projekte vorweisen, die zeigen, wie die Energiewende in Deutschland durch die Zusammenarbeit ländlicher Regionen mit hohem Potenzial an erneuerbaren Energien und urbaner Regionen mit hohem Energiebedarf gelingen kann.

Mit unserer Tochtergesellschaft HEnW KommunalEnergie statten wir städtische Liegenschaften – etwa Schulen, Verwaltungsgebäude und Bäderbetriebe – mit Photovoltaikanlagen und erneuerbaren Wärmelösungen aus. Der erzeugte Solarstrom wird direkt vor Ort genutzt, überschüssige Energie ins öffentliche Netz eingespeist. 

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Geothermie für eine stabile Wärmeversorgung

Auf dem Bild ist der Bohrplatz für die Geothermie der Hamburger Energiewerke zu sehen. Im Vordergrund läuft eine Person in blauer Schutzkleidung und weißem Helm.

Geothermie liefert ganzjährig und wetterunabhängig regenerative Wärme und soll – sofern möglich – in Hamburg in dezentralen Netzen und Quartieren zum Einsatz kommen. So reduzieren wir die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und importierter Energie – ein wichtiger Baustein unserer Wärmewende.

Ein Vorzeigeprojekt ist die geothermische Nutzung in Wilhelmsburg, bei der ein erschlossenes geothermisches Reservoir und erweitertes Wärmenetz zur CO₂-Einsparung und zum Erreichen der Hamburger Klimaziele beitragen.

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Grüner Wasserstoff

Blick auf die Baustelle der Elektrolyseanlage am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg.

An unserem Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg entsteht eine Elektrolyseanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff. Dieser wird ausschließlich mit erneuerbarem Strom aus Wind- und Solarenergie erzeugt und ist damit komplett klimaneutral.

In Zukunft wird der Wasserstoff vom Standort Moorburg aus über eine Strecke von rund 40 Kilometern zu Industrie- und Gewerbestandorten im Hamburger Süden transportiert. Der Transport erfolgt über das Hamburger Wasserstoff-Verteilnetz HH-WIN, dass an das bundesweite Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen wird. Für Kunden ohne Zugang zur Netzinfrastruktur erfolgt die Belieferung über eine Trailer-Verladestation. Damit wird Hamburg zu einem zentralen Knotenpunkt der deutschen Wasserstoffwirtschaft und stärkt seine Rolle als Vorreiter der Energiewende.

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