Ausbau erneuerbare Energien

Ausbau von Wind- und Solarenergie

Ökostrom für die Energiewende

Die Energiewende gelingt nur mit ausreichend erneuerbarem Strom. Denn neben der Stromversorgung von Haushalten, gehen auch die Wärmewende (z. B. Großwärmepumpen) und die Mobilitätswende (z. B. Ladeinfrastruktur) mit einer Elektrifizierung einher. Dabei sind Wind und Sonne die wichtigsten erneuerbaren Energiequellen. Die Bundesregierung hat daher folgendes Ziel: Bis zum Jahr 2030 soll eine Leistung von mindestens 215 Gigawatt (GW) bei Photovoltaik am Netz sein, 115 GW bei Windenergie an Land und 30 GW auf See. 

Noch mehr Wind- und Solarprojekte in Hamburg

Auch die Hamburger Energiewerke leisten ihren Beitrag zum Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen. Unsere ehrgeizigen Ausbauziele konzentrieren sich vor allem auf Projekte in den Bereichen Onshore-Windenergie und Freiflächen-PV. Im Jahr 2030 wollen wir so weit sein, dass wir jährlich rund 800 Gigawattstunden aus eigenen Anlagen grünen Strom erzeugen. Das entspricht in etwa einem Drittel unseres eigenen Strombedarfs. 

Wir sind als städtischer Energieversorger unserer Heimatstadt sehr verbunden. Bereits seit 15 Jahren realisieren wir mitten in der Stadt, im Herzen des Hafens und in der umliegenden Metropolregion eigene Windpark- und PV-Projekte. So haben wir – trotz knapper Flächen – bereits einen beträchtlichen Beitrag zum Ausbau von Wind- und Solarenergie geleistet. 

Doch das ist noch nicht genug. Das neue Windenergiebedarfsgesetz gibt unserem Stadtstaat Hamburg ein neues Ziel: Bis 2032 sollen 0,5 % der Landesfläche für die Windenergie gesichert sein.

  • Auf dem Bild ist der PV-Park Tarzow zu sehen. Im Vordergrund befinden sich große Flächen mit dunkelblauen Solarmodulen, die in langen Reihen angeordnet sind. Rechts daneben stehen mehrere weiße Containergebäude. Im Hintergrund sind Felder, ein Waldstreifen und eine Straße mit Fahrzeugen unter einem leicht bewölkten Himmel erkennbar.

Foto: WEMAG / Achim Grünberg
  • Auf dem Bild sind mehrere weiße Container neben einer großen Fläche mit Solarmodulen zu sehen. Die Anlage liegt in einer ländlichen Umgebung

Foto: WEMAG / Achim Grünberg
  • Es sind Windkraftanlagen auf dem Gelände des Dradenau Klärwerks zu sehen.

Wir bei den Hamburger Energiewerken gehen deshalb unseren ungewöhnlichen Weg weiter: Wir halten auch inmitten des Hamburger Hafens nach Flächen für Wind- und auch PV-Projekte Ausschau. Ein Schlüssel zum Ausbau erneuerbarer Energien im Hafen ist unsere Kooperation mit der Hamburg Port Authority (HPA). Gemeinsam wollen wir ungenutzte Flächen im Hafengebiet für neue Freiflächen-Photovoltaik- und Windkraftanlagen erschließen, um die HPA und Hafenunternehmen vor Ort mit grünem Strom versorgen zu können. Als Energieversorger bringen wir unser Know-how in Planung, Bau und Betrieb in das Joint Venture ein. Wir sorgen dafür, dass die Anlagen reibungslos in die bestehende Infrastruktur und den Hafenbetrieb integriert werden. 

Hamburger Energiewerke erzeugen Ökostrom in Norddeutschland

Da Flächen in unserem dichtbesiedelten Stadtstaat Hamburg naturgemäß begrenzt sind, machen wir mit unseren Ausbauplänen nicht an Ländergrenzen halt. Insbesondere in den norddeutschen Bundesländern, wo der Wind viel weht, setzen wir auf Beteiligungen, den Erwerb oder den Bau von Onshore-Windkraft. Doch auch Freiflächen-Photovoltaikanlagen sind für unser Portfolio attraktiv. So betreiben wir inzwischen große PV-Projekte in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Neben Onshore-Windenergie ist auch Offshore-Windkraft im Rahmen von Kooperationen oder Beteiligungen ein interessanter Baustein in unserem erneuerbaren Energiemix.