2013 bis 2040

Umsetzer der Hamburger Energiewende

Die Hamburger Stadtwärmeerzeugung ändert sich grundlegend: Zukünftig sollen modulare Erzeugerparks das Hamburger Stadtnetz mit Wärme aus erneuerbaren Energiequellen und weiteren fossilen Alternativen versorgen. Diese stammt beispielsweise aus Abwärme der thermischen Abfallverwertung und Industrieprozessen, von Flusswasserwärmepumpen sowie Power-to-Heat-Anlagen. Zudem wird in die Modernisierung und den Ausbau des Fernwärmenetzes investiert.

2013

Nach dem Volksentscheid zum Netzrückkauf vereinbart die Stadt Hamburg mit Vattenfall eine Kaufoption zum Erwerb des Fernwärmenetzes und allen Erzeugungsanlagen.

Energiebunker Wilhelmsburg

2013

Nach mehrjähriger Planung und Sanierung ist der Energiebunker in Wilhelmsburg fertiggestellt. Neben Strom lieferte das Projekt 2025 vor allem Wärme für rund 2.600 Wohneinheiten.

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2016

Modernisierung des Kraftwerks Wedel. Noch versorgt das Kraftwerk weite Teile des Hamburger Westens mit Wärme. Doch 2025 wird hier der erste Meilenstein zum Kohleausstieg Hamburgs umgesetzt. Der Energiepark Hafen löst das Kraftwerk Wedel ab.

Heizkraftwerk Wedel

Fernwärme ist ein elementarer
Baustein der Energiewende.

2018

Das Heizwerk Haferweg nimmt im Dezember 2018 seinen regulären Betrieb auf. Die moderne und effiziente Heizanlage besteht aus drei erdgasbefeuerten Kesseln mit jeweils 50 Megawatt Leistung. Das Heizwerk leistet einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Westen Hamburgs.

Heizwerk Haferweg

2019

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist nun alleinige Gesellschafterin der Wärme Hamburg GmbH (heute Hamburger Energiewerke).

2020

500.000 versorgte Wohneinheiten: Mit dem Anschluss eines Wohngebäudes im Pergolenviertel liefert das Unternehmen ab sofort Wärme für umgerechnet 500.000 Wohneinheiten. Mit eingerechnet in diese Zahl ist auch der Wärmeabsatz an Industrie und Gewerbekunden. Seit 2011 ist die Zahl der Wohneinheiten um rund 60.000 bzw. 14 Prozent gewachsen.

„Die Rekommunalisierung der Energienetze war der entscheidende Schritt, um aktive Energie- und Klimapolitik in Hamburg betreiben zu können.“

Senator Jens Kerstan

2022

Die Unternehmen Wärme Hamburg und Hamburg Energie fusionieren zur Hamburger Energiewerke GmbH – Hamburgs städtischer Energieversorger.

„Die Hamburger Energiewerke leisten mit der Umsetzung des Kohleausstiegs bis 2030 den größten Einzelbeitrag zum Erreichen der Hamburger Klimaschutzziele.“

Christian Heine

2023

Startschuss für die Geothermie in Hamburg: In 2022 werden zwei Bohrungen in eine Tiefe von 1.300 Metern in den Hamburger Untergrund gebracht. 2023 kann erfolgreich 48 Grad warmes Thermalwasser aus einer Sandsteinschicht gefördert werden. Die geothermische Wärme soll künftig Haushalte in Wilhelmsburg versorgen. Das Geothermie-Projekt ist Teil des Reallabors der Energiewende „Integrierte WärmeWende Wilhlemsburg“ (IW3).

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Power-to-Heat-Anlage Wedel

2023

Ein weiterer Schritt in der Energie- und Wärmewende. Die neue Power-to-Heat-Anlage in Wedel ist fertiggestellt. Sie zählt zu den größten in Deutschland. Mit einer Leistung von 80 Megawatt können etwa 27.000 Haushalte mit Wärme und Warmwasser versorgt werden.

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2023

Baustart des Fernwärmetunnels unter der Elbe. Die Tunnelbohrmaschinen HERMINE (Hamburger Energiewerke Röhre Mit Neuer Energie) gräbt sich 1,2 km unter der Elbe durch, um den Norden Hamburgs mit dem Energiepark Hafen zu verbinden.

2024

Der Ausbau des Wärmenetzes in Wilhelmsburg startet. Dafür werden die bereits existierenden Nahwärmenetze – der Energiebunker und der Energieverbund Wilhelmsburg Mitte – zusammengeschlossen, schrittweise verdichtet und weiter ausgebaut. Eine wichtige Wärmequelle für diesen Verbund wird die Geothermie-Anlage sein.

Wir unterstützen die Stadt Hamburg bei ihrem Ziel zur Klimaneutralität bis 2040.

HEUTE

Die Leitungen des Fernwärmenetzes durchziehen die Stadt wie Lebensadern der Energie. Die Hamburger Energiewerke haben den Anspruch, mit innovativen Lösungen die Energiewende in Hamburg mitzugestalten. Die Transformation ist in vollem Gang: Entsprechend der gesetzlichen Vorgabe des Hamburger Klimaschutzgesetzes steigen wir bis spätestens Ende 2030 aus der steinkohlegefeuerten Wärmeerzeugung aus. Bei der Umsetzung kommt es auch darauf an, die Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Preise zu gewährleisten.

AUSBLICK

2026

Start des Energieparks Hafen, der das Heizkraftwerk Wedel ablösen wird. Zusammen mit der Abwärme des Zentrums für Ressourcen und Energie (ZRE) soll der Anteil fossilfreier bzw. dekarbonisierter Wärme bei mehr als 55 Prozent liegen.

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Wärmespeicher im Bau auf dem Kraftwerksgelände Dradenau, 2024

2030

Der Energiepark Tiefstack setzt den Kohleausstieg Hamburgs um. Er soll einen wesentlichen Anteil der Wärmeversorgung ohne Kohleeinsatz bereitstellen.

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„Unser Fernwärmenetz setzt mit seiner Länge von rund 900 Kilometern und seiner Bedeutung für die Wärmeversorgung Hamburgs Maßstäbe.“

Michael Prinz

VISION

2040

Vision 2040: Ein klimaneutral ausgerichtetes Stadtnetz.
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2013 bis 2040

Umsetzer der Hamburger Energiewende

Erneuerbare Energien und unvermeidbare Abwärme sollen fossile Brennstoffe in der Fernwärmeversorgung schrittweise ersetzen. Die Fernwärmeversorgung soll bis spätestens 2030 ohne Kohle auskommen und weiter ausgebaut werden.

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