Fernwärmenetz-Ausbau ermöglicht Neuanschlüsse

Hamburg, 23.03.2026
Fernwärmeversorgung über die Spange Grindel-Eppendorf

Foto: Leitungsbau an der Spange Grindel-Eppendorf beginnt.

Leitungsbauarbeiten für die Spange Grindel-Eppendorf starten am 23. März im Bereich der Kreuzung Kellinghusenstraße, Goernestraße und Lichtwarkstraße

Die Fernwärmeversorgung ändert sich grundlegend. Der modulare Energiepark Hafen im Süden Hamburgs löst das Heizkraftwerk Wedel ab. Außerdem wird das Fernwärmenetz der Hamburger Energiewerke (HEnW) in den kommenden Jahrzehnten stark ausgebaut und verdichtet, um möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger an die zukünftig klimaneutrale Fernwärme anzuschließen. Ein Beispiel für den Ausbau ist die Spange Grindel-Eppendorf, die künftig mehr Wärme nach Eppendorf und Eimsbüttel transportieren wird. Für den Bau eines Leitungsabschnitts richten die Hamburger Energiewerke ab dem 23. März 2026 im Bereich der Kellinghusenstraße mehrere Baufelder ein. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Frühjahr 2027 an. 

Die neue Fernwärmeleitung Spange Grindel-Eppendorf ist erforderlich, um die Transportkapazität zu erhöhen und zukünftig klimaneutrale Fernwärme aus dem südlich gelegenen Energiepark Hafen zuverlässig in Richtung Eppendorf und Eimsbüttel zu verteilen. Die zirka drei Kilometer lange Leitung startet im Grindelpark und endet an der Kreuzung Kellinghusenstraße/Ludolfstraße. Der Bau der Leitung erfolgt in sechs Bauabschnitten. Entlang des Trassenverlaufs werden gleichzeitig sanierungsbedürftige Bestandsleitungen ersetzt.

Die Spange Grindel-Eppendorf ist in sechs große Bauabschnitte unterteilt. Am 23. März 2026 starten die Arbeiten für den fünften Bauabschnitt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2027 beendet sein.

Verkehrshinweise zu Bauabschnitt fünf
Die Leitungsbauarbeiten für den fünften Bauabschnitt betreffen die Kellinghusenstraße zwischen Loogeplatz und Kunhardtstraße sowie die Goernestraße östlich und westlich der Kellinghusenstraße. Zudem werden beim Loogeplatz und in der Lichtwarkstraße Baustelleneinrichtungsflächen geschaffen.

Der Bauabschnitt fünf ist in zwei Bauphasen untergliedert:

  • Bauphase 1 (23. März bis voraussichtlich Ende Juli 2026)
    In diesem Zeitraum ist die Goernestraße Ost für den PKW- und Radverkehr zwischen Kellinghusenstraße und Goernestraße 35 bzw. 44 voll gesperrt.
  • Bauphase 2 (Ende Juli 2026 bis voraussichtlich März 2027)
    Mit der zweiten Bauphase wird der Abschnitt zwischen der Kellinghusenstraße und Goernestraße 35 bzw. 44 wieder freigegeben. Die Einfahrt in die Goernestraße Ost bleibt von bzw. zur Kellinghusenstraße für den PKW- und Radverkehr gesperrt.

Während der gesamten Bauzeit ist die Goernestraße West, vor dem Holthusenbad, zwischen Gustav-Leo-Straße und Kellinghusenstraße voll gesperrt. Umleitungen sind vor Ort ausgeschildert.

Für Fußgängerinnen und Fußgänger bleiben das Holthusenbad sowie die U-Bahn-Station Kellinghusenstraße jederzeit erreichbar. Die Bushaltestelle Kellinghusenstraße wird in den Bereich Loogeplatz/Ankerpark verlegt. Der Zugang zum Fahrradparkhaus am Loogeplatz bleibt gewährleistet.

Die Parkplätze im Bereich der Baustellenflächen entfallen für die Dauer der Arbeiten. Während der Bauzeit können leider keine zusätzlichen Parkmöglichkeiten geschaffen oder bestehende Parkregelungen kurzfristig angepasst werden. In einzelnen Bereichen gibt es jedoch sogenannte Überlappungszonen. Dort ist es erlaubt, mit einem Bewohnerparkausweis auch in bestimmten angrenzenden Straßen zu parken.

Querung des Isebek-Kanals
Eine Herausforderung des Leitungsbauprojekts Spange Grindel-Eppendorf ist die Querung des Isebekkanals. Das Projektteam hat dafür die verschiedenen Brücken im Trassenverlauf geprüft. Das Ergebnis: Aufgrund unterschiedlicher Faktoren wie der Randbebauung am Isebekkanal oder dem Denkmalschutz kann die Fernwärmeleitung nur an der Klosteralleebrücke den Kanal queren. Es sind allerdings weder eine unterirdische noch eine Anbringung der Fernwärmerohre unterhalb der Brücke möglich. Die Fernwärmeleitung soll daher parallel zum Fußweg über die Klosteralleebrücke verlaufen und als Sitzgelegenheit verkleidet den öffentlichen Raum stark aufwerten. Die HEnW befinden sich zur Brückenquerung in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

Leitungsverlauf und -arbeiten der Spange Grindel-Eppendorf
Die geplante Trasse startet im Grindelpark, verläuft durch die Klosterallee, quert die Isestraße und den Isebekkanal und geht dann in den Lehmweg über. Anschließend wird die Leitung durch die Eppendorfer Landstraße geführt, biegt in den Loogestieg ab, verläuft weiter über die Loogestraße und wird unter der U-Bahnbrücke durch in die Kellinghusenstraße geführt. Dort endet sie an der Kreuzung Kellinghusenstraße / Ludolfstraße nahe der Kirche.
Der erste Bauabschnitt reicht vom Grindelpark bis zur Kreuzung Klosterallee/Isestraße. Die Leitungsbauarbeiten für diesen Bauabschnitt sind plangemäß im Herbst 2025 gestartet und enden voraussichtlich im Frühjahr 2027. Vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen für die Bauabschnitte zwei, drei, vier und sechs sollen diese in den Jahren 2026 bzw. 2027 starten.

Die Leitungsbauarbeiten werden auf den Bauabschnitten mit einzelnen, zeitlich weitgehend parallelen Baustellen durchgeführt, um den Gesamtleitungsbau zügig voranzutreiben. Alle Bautätigkeiten erfolgen in enger Abstimmung mit den zuständigen Bezirksämtern und Verkehrsbehörden, um die Verkehrsbeeinträchtigungen für alle Beteiligten räumlich und zeitlich so gering wie möglich zu halten. Fußgänger und Radfahrer werden möglichst wenig eingeschränkt. Der Zutritt zu Gebäuden und Geschäften ist stets gegeben. Der KFZ-Verkehr wird teilweise umgeleitet. Gewerbetreibende, Anlieger und Anwohnende werden über die einzelnen Baustellen rechtzeitig vorab informiert. Die Hamburger Energiewerke stehen auch im Austausch mit dem Marktveranstalter des Isemarkts. Da die neue Trasse den Isemarkt nur quert, sollen die festvergebenen Marktplätze nicht betroffen sein.

Dialogangebot der Hamburger Energiewerke zur Spange Grindel-Eppendorf
Anlieger und Interessenten können sich mit ihren Fragen und Anliegen bereits heute per E-Mail oder telefonisch an die Baustellenkommunikation der Hamburger Energiewerke wenden oder sich über die Webseite informieren.

Für das Bauvorhaben Spange Grindel-Eppendorf stehen Informations- und Kontaktmöglichkeiten für Gewerbetreibende, Anwohnerinnen und Anwohner wie folgt zur Verfügung:


Ansprechpartner für Medienvertreter:

Hamburger Energiewerke GmbH
Unternehmenskommunikation
David Kappenberg
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