Die passende Ladesäule für jeden Standort

Hamburg, 10.08.2026
Die Hamburger Energiewerke Mobil (HEnW Mobil) bauen die öffentliche Ladeinfrastruktur in Hamburg weiter aus und ergänzen ihr Angebot durch eine neue Ladetechnologie. Gemeinsam mit Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard hat Michael Prinz, Geschäftsführer der Hamburger Energiewerke, die beiden neuen Low-DC-Ladesäulen in der Grünebergstraße vorgestellt.

Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard und HEnW-Geschäftsführer Michael Prinz stellen neue Low-Dc-Ladesäule vor. Foto: Hamburger Energiewerke

Hamburger Energiewerke Mobil bauen Ladenetz mit neuer Ladetechnologie weiter aus

Die Hamburger Energiewerke Mobil (HEnW Mobil) bauen die öffentliche Ladeinfrastruktur in Hamburg weiter aus und ergänzen ihr Angebot durch eine neue Ladetechnologie. Gemeinsam mit Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard stellte Michael Prinz, Geschäftsführer der Hamburger Energiewerke, heute die beiden neuen Low-DC-Ladesäulen in der Grünebergstraße vor. Damit schließt HEnW Mobil die Lücke zwischen klassischem AC-Laden und High-Power-Charging (HPC) und ist der erste Anbieter dieser neuen Ladetechnologie im öffentlichen Raum Hamburgs. Das Tochterunternehmen der Hamburger Energiewerke betreibt inzwischen über 2.300 städtische Ladepunkte im öffentlichen Raum und hat seit Beginn der laufenden Ausbauphase bereits mehr als 500 neue Ladepunkte errichtet. Damit betreiben die HEnW Mobil heute eines der größten öffentlichen AC-Ladenetze Deutschlands. Bis Mitte 2027 soll es auf mehr als 2.800 Ladepunkte wachsen.

Die Nutzung des Ladenetzes von HEnW Mobil nimmt weiter zu: Das Unternehmen verzeichnet in diesem Jahr bereits eine Million Ladevorgänge. Das sind 22 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2025. Gleichzeitig sorgt das Unternehmen mit einer technischen Verfügbarkeit von über 99 Prozent für ein verlässliches Ladeangebot. Auch die Elektromobilität in Hamburg wächst weiter: 28,2 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen in Hamburg entfallen inzwischen auf Elektrofahrzeuge. Entsprechend steigt auch der Bedarf an leistungsfähiger öffentlicher Ladeinfrastruktur.

Der Ausbau der städtischen Ladeinfrastruktur folgt dem unterschiedlichen Bedarf im Stadtgebiet. In Wohnquartieren stehen Fahrzeuge häufig über mehrere Stunden oder über Nacht, während beim Einkaufen, beim Sport oder bei Arztbesuchen meist deutlich kürzere Ladezeiten benötigt werden. Entlang wichtiger Verkehrsachsen ist zudem schnelles Laden gefragt. HEnW Mobil setzt deshalb auf einen bedarfsgerechten Technologiemix, der sich an den jeweiligen Nutzungsprofilen orientiert. Welche Standorte ausgebaut werden, entscheidet das Unternehmen auf Grundlage datenbasierter Analysen, lokaler Erfahrungen, eingehender Hinweise über die Unternehmenswebseite sowie der Vorgaben der Freien und Hansestadt Hamburg.

Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation: „Hamburg kommt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur gut voran. Das ist wichtig, damit Elektromobilität im Alltag funktioniert. Entscheidend ist, dass Menschen ihr Elektroauto dort laden können, wo sie ohnehin sind – im Wohnquartier, beim Einkaufen oder bei der Arbeit. Deshalb setzen wir auf den richtigen Mix aus städtischem Ausbau, privaten Investitionen und der passenden Technologie für jeden Standort. Mit diesem Pilotprojekt zeigt Hamburg, dass neue Lösungen bei uns früh unter realen Bedingungen erprobt werden können. So lernen wir dazu und schaffen Schritt für Schritt die Infrastruktur, die zu einer modernen Metropole passt. Mit jedem neuen Ladepunkt wächst das Vertrauen, dass der Umstieg auf die Elektromobilität im Alltag funktioniert.“

Michael Prinz, Geschäftsführer Hamburger Energiewerke: „Laden muss in den Alltag passen und nicht jeder Stopp braucht einen Sprint. Für Elektromobilisten ist eine geladene Batterie entscheidend, wenn es weitergehen soll. Deshalb wählen wir für jeden Standort die passende Ladetechnologie. Unsere neuen Low-DC-Ladesäulen eignen sich besonders für Orte des Alltags, an denen Fahrzeuge für eine begrenzte Zeit stehen. So können unsere Kundinnen und Kunden ihre Parkzeit optimal zum Laden nutzen.“

Als erster Anbieter bringen die HEnW Mobil mit Low-DC, also Niedrigleistungs-Gleichstromladen, eine neue Ladetechnologie in den öffentlichen Raum der Stadt Hamburg. Das Angebot schließt die Lücke zwischen klassischem AC-Laden und High-Power-Charging (HPC) und eignet sich insbesondere für dicht bebaute Stadtquartiere sowie sogenannte Points of Interest, an denen Fahrzeuge typischerweise für einen begrenzten Zeitraum abgestellt werden. Low-DC ermöglicht in dieser Zeit eine deutlich höhere Ladeleistung als herkömmliche AC-Ladepunkte und lässt sich gleichzeitig platzsparend in den öffentlichen Raum integrieren. Zudem stellt die Technologie geringere Anforderungen an das Stromnetz als ein HPC-Lader. Das ist insbesondere in bestehenden urbanen Strukturen von Vorteil. Die Hamburger Energiewerke Mobil betreiben derzeit mehr als 2.150 AC-Ladepunkte und über 150 Schnellladepunkte (HPC). Low-DC ergänzt dieses Angebot künftig um eine weitere Ladetechnologie für Standorte mit mittleren Aufenthaltszeiten.
Der erste Pilotstandort befindet sich in der Paul-Sorge-Straße in Niendorf. Mit dem Standort in der Grünebergstraße geht nun der zweite Standort in Betrieb. Weitere 13 Standorte sind bereits in Planung und Umsetzung.

Die beiden Ladesäulen in der Grünenbergstraße sollen noch heute an das Netz angeschlossen werden und gehen damit in Kürze in Betrieb. Das IT-Backend für die öffentliche Ladeinfrastruktur „eRound“ betreiben die die Hamburger Energienetze, die auch die Netzanschlüsse für sämtliche neue Ladesäulen errichten. Über eRound stellt der städtische Netzbetreiber den Behörden Daten zur Auslastung der öffentlichen Ladeinfrastruktur zur Verfügung, die dort als Grundlage der Ausbauplanung dienen.

Bildmaterial unter https://t1p.de/wb2ac

 

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