Sonnenstrom für Altonaer Museum

Magazin, 22.03.2023
Solaranlage auf dem Dach des Altonaer Museums

Wie bringt man die modernen technischen Anforderungen der Energiewende mit der Erhaltung und Konservierung des Denkmalschutzes zusammen? 

Das Denkmalschutzamt hat genau dafür einen Leitfaden erarbeitet, der bei der denkmalverträglichen Planung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien helfen soll. Eine der ersten Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach eines denkmalgeschützten Gebäudes wurde von Hamburg Energie Solar mit dem Altonaer Museum realisiert.

Techniker bei der Installation von Solarmodulen auf einem großen Satteldach mit orangenen Dachpfannen.

Der Einsatz von erneuerbaren Energien leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, welcher essenziell für den Erhalt von Natur- und Kulturerbe ist. Auch das Denkmalschutzamt ermöglicht den Einsatz von erneuerbaren Energien im Denkmalbestand. 

Mit der Praxishilfe zeigt das Denkmalschutzamt, wie der Einsatz von erneuerbaren Energien im Denkmalkontext möglich ist und gibt Hilfestellung bei der Planung und Antragstellung.

Praxishilfe Denkmalpflege

Klimaschutz und Denkmalpflege – wie passt das zusammen? Der Praxisleitfaden für den Einsatz erneuerbarer Energien im Denkmalschutz gibt dazu Antworten.

Zur Praxishilfe des Denkmalschutzamtes

Bereits seit 2011 betreiben wir eine mit über 6700 Quadratmetern Modulfläche große PV-Anlage auf dem denkmalgeschützten Kaischuppen 50-52 im Hamburger Hafen. Als eine der ersten komplexeren PV-Anlagen auf einem Denkmal hat jetzt unser Tochterunternehmen HAMBURG ENERGIE Solar zusammen mit der Sprinkenhof eine Photovoltaik-Anlage auf dem Altonaer Museum fertiggestellt. Die 118 Module mit einer Leistung von 43,66 Kilowattpeak können jährlich etwa 40.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen. Damit lassen sich etwa 18.500 Kilogramm CO2-Emissionen einsparen.

Teaserbild der Solaranlagen auf dem Schuppen 52 mit historischen Stückgutkränen im Hintergrund