Mehr Sonnenstrom für die Energiewende
Hamburg, 03.03.2025Hamburger Energiewerke erwerben Mehrheitsbeteiligung an zwei Solarparks nahe Schwerin.
Als städtischer Energieversorger setzen wir auf die natürlichen Ressourcen hier bei uns im Norden. Bereits heute produzieren wir erneuerbaren Strom – mit Windrädern im Hamburger Hafen und Solaranlagen auf zahlreichen Dächern überall in der Stadt, aber auch mit Windparks und Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in der Metropolregion.
Mit der Energie- und Wärmewende steigt insgesamt auch der Grünstrombedarf. Wir benötigen ihn als Ladestrom für Elektrofahrzeuge, für neue Technologien in der Wärmeerzeugung wie Flusswasser-Wärmepumpen und unser wachsendes Privatkundengeschäft. Bis 2030 wollen wir mit eigenen grünen Kraftwerken 800 Gigawattstunden Ökostrom erzeugen. Das entspricht zirka einem Drittel unseres zukünftigen Strombedarfs.
Unser Portfolio der erneuerbaren Erzeugung bauen wir deshalb immer weiter aus. Dafür bauen wir neue eigene Anlagen oder beteiligen uns an bestehenden Projekten. Jetzt haben die Hamburger Energiewerke jeweils 74,9 Prozent der Anteile an den beiden bestehenden WEMAG Freiflächen-Photovoltaik-Parks in Tarzow und Pinnow, nahe Schwerin, erworben. Die WEMAG bleibt mit jeweils 25,1 Prozent der Anteile Gesellschafter bei beiden Projekten.
Der Solarpark Pinnow umfasst Photovoltaik-Module mit einer installierten Leistung von insgesamt 18 Megawattpeak. Dazu gehört außerdem ein Batteriespeicher vom Typ WBS2000. Dieser hat eine Gesamtleistung von sechs Megawatt und eine Kapazität von sechs Megawattstunden. Der Speicher ist eine Eigenentwicklung der WEMAG-Tochter mea Energieagentur und wurde speziell für Solarparks konzipiert. Die Gesamtanlage produziert jährlich rund 19 Gigawattstunden grünen Strom.
Mit insgesamt 30 Megawattpeak ist der der Solarpark Tarzow noch einmal eine Nummer größer als die Anlage in Pinnow. Auch der Speicher mit einer Gesamtleistung von zehn Megawatt und einer Kapazität von zehn Megawattstunden ist dementsprechend ausgelegt. Der Jahresertrag liegt hier bei über 31 Gigawattstunden.
Zusammen produzieren die beiden Sonnenkraftwerke genug erneuerbaren Strom, um rechnerisch rund 20.000* Haushalte nachhaltig und umweltfreundlich zu versorgen. Die beiden Solarparks sind bereits seit Mitte 2024 bzw. Anfang 2025 in Betrieb.
"Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2030 unsere eigene erneuerbare Stromerzeugung deutlich auszubauen. Wir freuen uns, dass wir mit der WEMAG einen starken Partner an unserer Seite haben.“
- Michael Prinz, Geschäftsführer Hamburger Energiewerke -
Über die WEMAG
Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Öko-Energieversorger mit regionalen Wurzeln und Stromnetzbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zusammen mit der WEMAG Netz GmbH ist sie für ca. 16.000 Kilometer Stromleitungen verantwortlich, vom Hausanschluss bis zur Überlandleitung.
Das Energieunternehmen liefert seinen Privat- und Gewerbekunden neben Strom, Erdgas und Netzdienstleistungen auch die Planung und den Bau von Photovoltaik- und Speicheranlagen, Elektromobilität, Internet, Telefon sowie Digital- und HD-Fernsehen aus einer Hand.
Die 1997 gegründete Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM betreibt in Westmecklenburg ein umfangreiches Telekommunikationsnetz und baut mit Partnern Glasfasernetze für Privat- und Geschäftskunden in der Region.
Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln der WEMAG AG. Die WEMAG AG leistet erhebliche Investitionen in erneuerbare Energien, berät zu Fragen der Energieeffizienz und bietet die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG. Die WEMAG AG befindet sich seit Januar 2010 im Mehrheitsbesitz der Kommunen ihres Versorgungsgebietes.