Beste CO2-Bilanz dank neuem Energiekonzept
Gegenüber einer konventionellen Strom- und Wärmeversorgung auf Basis von fossilen Energieträgern sorgt das kombinierte Energiesystem im Quartier Stellinger Terrassen dafür, dass der eigene CO2-Fußabdruck der Bewohnerinnen und Bewohner deutlich geringer ausfällt als im bundesweiten Vergleich.
Der hier im Quartier produzierte Strom steht allen Bewohnern exklusiv als Tarif zur Verfügung. Jetzt MeinQuartierstrom bei den Hamburger Energiewerken abschließen und Preisvorteil sichern!
Hinweis: Die Diagramme stellen eine Vereinfachung der komplexen Wärme- und Stromsysteme im Quartier Stellinger Terrassen dar. Beim Wärmediagramm kann es zwischen der Erzeuger- und der Abnehmerseite zu Differenzen kommen, da noch ein Wärmespeicher (nicht in der Grafik dargestellt) als Puffer zwischengeschaltet ist.
CO2-Vergleich pro kWh
| Strommix der Hamburger Energiewerke | 0 g CO2/kWh |
| Deutscher Strommix* | 434 g CO2/kWh |
| Wärmemix der Hamburger Energiewerke (Stellinger Terrassen) | 1,4 g CO2/kWh |
| Gastherme mit 100 % Erdgasbefeuerung | 235,2 g CO2/kWh |
* Werte für das Jahr 2022
CO2-Ausstoß im Quartier pro m2
| Strommix der Hamburger Energiewerke | 0 g CO2/kWh |
| Deutscher Strommix | 12,94 g CO2/kWh |
| Wärmemix der Hamburger Energiewerke | 0,04 g CO2/kWh |
| Gastherme mit 100 % Erdgasbefeuerung | 7,01 g CO2/kWh |
In dem vorliegenden Vergleich wird nur der CO2-Ausstoß während des Betriebs berücksichtigt. Die bei der Anlagenproduktion und Errichtung der Gebäude einmalig entstanden Emissionen bleiben vernachlässigt.
Einsparung im Quartier pro m2
Im Quartier Stellinger Terrassen kann die kombinierte Energieversorgung hier vor Ort einen großen Teil der Emissionen einsparen, die durch eine konventionelle Strom- oder Wärmeerzeugung entstanden wäre. In Kombination mit dem Quartierstrom-Tarif der Hamburger Energiewerke können Mieterinnen und Mieter außerdem sicherstellen, dass auch ihre Netzstromversorgung zu 100 % mit Ökostrom erfolgt. Gegenüber dem deutschen Strommix bzw. gegenüber einer Wärmeversorgung mit einer Gastherme werden hier im Quartier große CO2-Einsparungen erreicht.
| CO2-Einsparungen in der Stromversorgung | 12,94 g CO2/m² | 100 %* |
| CO2-Einsparungen in der Wärmeversorgung | 6,97 g CO2/m³ | 99,5 %* |
* Einsparung im Vergleich zum deutschen Strommix bzw. im Vergleich zu einer einfachen Gastherme.
Kernstück des Wärmeversorgungssystems im Quartier Stellinger Terrassen sind eine Wärmepumpe und zwei erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW-Module). Die Wärmepumpe ist so ausgelegt, dass sie das gesamte Jahr über als Grundlasterzeuger für das Quartier durchläuft. Als Wärmequelle werden Erdwärme, welche über 11 Erdsonden bezogen wird, die Abluft der BHKWs und die Abluft des Gebäudes genutzt. Die BHKW-Module sind so ausgelegt, dass sie weitestgehend in den Übergangszeiten Frühjahr und Herbst die Wärmeversorgung übernehmen und während der Sommermonate die Warmwasserversorgung sicherstellen. Zwei zusätzliche Gaskessel gewährleisten eine sehr hohe Versorgungssicherheit und decken die Spitzenlasten.
Zur Speicherung von Wärme und damit der Entkopplung von Wärmebedarf und Wärmeerzeugung werden Pufferspeicher eingesetzt. Durch die Entkopplung wird sichergestellt, dass die Nutzung der besten Wärmeerzeuger maximiert werden.
Für eine optimale Effizienz der Energieerzeugung und -verteilung ist ein Vierleiter-Wärmenetzes errichtet worden. Zwei Leitungen werden für die Verteilung von Niedertemperaturwärme (NT) und zwei für die Verteilung von Hochtemperaturwärme (HT) verwendet. Die NT-Leiter dienen zur Versorgung der Flächenheizungen und zum Vorwärmen des Trinkwassers. Die HT-Leiter dienen ausschließlich zur Trinkwassernacherwärmung.