Ihre Fragen
Sie haben Fragen zum Projekt Spange Haferweg-Grindel? Bitte richten Sie diese per Mail an energiewende-hamburg@hamburger-energiewerke.de
Ihre häufigsten Fragen beantworten wir gerne bereits an dieser Stelle.
Aktuelles zur Osterstraße
Der Bau großer Fernwärmeleitungen mitten in der Stadt ist sehr aufwändig. Wir arbeiten gleichzeitig an mehreren Stellen, damit das Projekt insgesamt schneller fertig wird. Trotzdem müssen Straßen, Rettungswege und Zufahrten während der Bauzeit weiter funktionieren. Verzögert sich eine Baustelle, können wir mit dem nächsten Baustellenabschnitt noch nicht anfangen, da ansonsten der Verkehr blockiert wird.
Besonders kompliziert war die Querung des U-Bahntunnels Osterstraße, da zwischen Tunnel und Straßenoberfläche nur sehr wenig Platz ist. Die normalen Fernwärmerohre waren dort zu groß. Deshalb mussten wir die Leitung auf sieben kleinere Rohre aufteilen, damit sie sicher eingebaut werden konnte. Zusätzlich lagen Fremdleitungen von anderen Betreibern im Untergrund teilweise an anderen Stellen als in den vorhandenen Plänen eingezeichnet. Wir mussten daher unsere Arbeiten umplanen und diese Fremdleitungen erst verlegen. Auch der Schutz des U-Bahntunnels und der Fernwärmerohre erforderte mehr Aufwand als ursprünglich erwartet.
Bei großen Leitungsbauprojekten gibt es immer wieder Phasen, in denen bei einzelnen Baustellen zeitweise keine sichtbaren Arbeiten stattfinden. Gründe dafür können technische Abstimmungen, notwendige Genehmigungen, die Koordination mit anderen Leitungsbetreibern oder vorbereitende Arbeiten im Hintergrund sein.
Bei unserer Baustelle zur Querung der U-Bahn-Station Osterstraße mussten wir zusätzliche Messungen durchführen, da die Großkreuzung neben dem KFZ-Verkehr auch durch die U-Bahn stark frequentiert ist. Die Fernwärmeleitung muss daher besonders vor Erschütterungen geschützt werden. Das Erschütterungsmonitoring konnten wir aber erst machen, als die Baustelle schon eingerichtet und der Verkehr umgeleitet war.
Doch. Für Frostperioden im Winter planen wir grundsätzlich Zeitpuffer von zwei bis drei Wochen ein. Der Winter 2025/2026 fiel jedoch außergewöhnlich streng und lang aus und brachte rund acht Wochen Frost und Schnee mit sich. Wir hatten Bodenfrost bis tief ins Erdreich, so dass wir Baugruben weder ausheben noch verfüllen konnten. Unsere Baustellen mussten daher vorübergehend pausieren.
Allgemein
Um die angestrebten Klimaschutzziele der Stadt Hamburg zu erreichen, soll bis zum Jahr 2030 der Anteil der Kohle bei der Fernwärmeerzeugung auf 0 % sinken.
Möglich wird der Kohleausstieg durch unser neues Erzeugungskonzept, bei dem die Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung in Zukunft nachhaltig und unabhängig von fossilen Energieträgern erfolgen.
Das Erzeugungskonzept sieht unter anderem vor, das Kohlekraftwerk Wedel durch die Einbindung von Industrieabwärme sowie innovativen Großwärmepumpen und Aquiferspeichern zu ersetzen. Um die Wärme aus industriellen Abwärmequellen südlich der Elbe in das Fernwärmenetz nördlich der Elbe einzuspeisen, wird das Netz an vielen Stellen in Hamburg ausgebaut und für die Zukunft gerüstet.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die neue Fernwärmeleitung, die sogenannte Spange Haferweg-Grindel. Sie transportiert künftig klimaneutrale Wärme aus dem Energiepark Hafen in Richtung Eimsbüttel.
Ausgangspunkt der neuen Fernwärmeleitung ist das Gelände des Heizkraftwerks Haferweg. Die Leitung verläuft weiter in der Großen Bahnstraße, über den Holstenkamp bis zur Kieler Straße. Von dort führt sie über den Paciusweg, die Methfesselstraße, die Rombergstraße und den Hellkamp bis zur Osterstraße.
Im weiteren Verlauf wird der Ring 2 überquert und die Leitung biegt in die Tresckowstraße ab. Sie führt dann weiter in die Goebenstraße, über den Isebekkanal in die Heymannstraße.
Anschließend verläuft die Trasse über die Hohe Weide und die Bogenstraße in die Gustav-Falke-Straße. Von der Helene-Lange-Straße aus quert die Leitung die Straße Grindelberg und wird im Grindelpark an die Fernwärmepumpe Grindel angeschlossen.
Wir setzen verschiedene Maßnahmen ein, um die Öffentlichkeit über unsere Projekte zu informieren. Dazu gehören öffentliche Informationsveranstaltungen und Informationsabende, bei denen Bürger und Interessierte Fragen stellen und in den direkten Austausch mit den unterschiedlichen Fachbereichen gehen können. Zusätzlich stellen wir vor Ort Informationscontainer auf, wie beispielsweise in der Osterstraße, in denen sich Bürger direkt informieren können.
Für Rückfragen und weitere Informationen bieten wir eine Servicenummer und eine eigens eingerichtete E-Mail-Adresse an. Darüber hinaus verteilen wir Flyer und Informationsschreiben in den betroffenen Gebieten, um die Anwohner über die aktuellen Entwicklungen und Details unseres Projekts auf dem Laufenden zu halten.
Bei Rückfragen können Sie sich an die Servicenummer oder folgende E-Mail-Adresse wenden:
Telefon: 040 6396 – 3442 [Montag bis Freitag: 9:00 bis 18:00 Uhr]
E-Mail-Postfach: energiewende-hamburg@hamburger-energiewerke.de
Weiterhin stehen Ihnen für einen persönlichen Austausch zu den Baumaßnahmen unsere Dialogboxen in der Osterstraße und Hallerstraße zur Verfügung:
Adresse: Osterstraße 124, 20255 Hamburg
Servicezeiten: dienstags von 9 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 13 Uhr
Adresse: Hallerstraße 1d, 20146 Hamburg
Servicezeiten: mittwochs von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr
Leitungsbau
Der Bau der Fernwärmeleitung ist in vier Abschnitte, sogenannte Lose, unterteilt. Innerhalb der Lose gibt es eine weitere Untergliederung der Bauabschnitte.
Die Arbeiten an Los 1 sind Anfang August 2024 gestartet. Die Fertigstellung des gesamten Los 1 wird voraussichtlich im Herbst 2026 erfolgen.
Der erste Bauabschnitt im Los 2 startete Ende Oktober an der Kreuzung Osterstraße / Ecke Heußweg. Laut aktuellem Planungsstand sollen die Bauarbeiten für dieses Los im Sommer 2026 abgeschlossen sein.
Das Los 4 ist Mitte Oktober 2025 mit den Bauarbeiten gestartet, die nach aktuellem Planungsstand auf eine Dauer von 2,5 Jahren angesetzt sind.
Der Baustart für Los 3 ist Stand jetzt für Januar bis Oktober 2027 geplant.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Baufeldern finden Sie hier: Baustelleninformationen.
Leitungsverlauf Los 1:
- Ausgangspunkt der neuen Fernwärmeleitung ist das Gelände des Heizkraftwerks Haferweg.
- Die Leitung verläuft weiter in der Großen Bahnstraße, über den Holstenkamp bis zur Kieler Straße.
- Von dort führt sie über den Paciusweg, die Methfesselstraße, die Rombergstraße und den Hellkamp bis zur Osterstraße / Ecke Schwenckestraße.
Leitungsverlauf Los 2:
- Im weiteren Verlauf wird der Ring II überquert, und die Leitung biegt in die Tresckowstraße ab.
Leitungsverlauf Los 3:
- Das Los umfasst ausschließlich die Querung des Isebekkanals.
Leitungsverlauf Los 4:
- Von der Tresckowstraße führt die Leitung weiter in die Goebenstraße, über den Isebekkanal hinweg in die Heymannstraße.
- Anschließend verläuft die Trasse über die Hohe Weide und die Bogenstraße in die Gustav-Falke-Straße.
- Von der Helene-Lange-Straße aus quert die Leitung die Straße Grindelberg und wird im Grindelpark an die Fernwärmepumpe Grindel angeschlossen.
Gegenstand der Planung ist eine Fünftagearbeitswoche von Montag bis Freitag. Allerdings kann in Ausnahmefällen, beispielsweise bei nicht aufschiebbaren Baumaßnahmen und Arbeiten, die in ihrem Ablauf nicht unterbrochen werden können, Wochenendarbeit nicht ausgeschlossen werden. Diese Arbeiten müssen im Einzelfall behördlich genehmigt werden.
Die Fernwärmeleitungen werden in offener Bauweise verlegt. Der Bau erfolgt überwiegend im öffentlichen Straßenraum. Die Bautätigkeiten werden sich abschnittsweise fortbewegen. Einzelne Bauabschnitte können teilweise parallel durchgeführt werden.
Die Errichtung der Leitung wird so optimiert, dass schnelle Bauabläufe realisiert werden können und die Beeinträchtigung im Straßenverkehr so gering wie möglich gehalten wird. Der Leitungsbau soll abschnittsweise und in unterschiedlichen Längen erfolgen. Dabei werden in enger Abstimmung mit der Verkehrsbehörde, Polizei und Feuerwehr Vollsperrungen für die jeweilige Baustelle und entsprechende Umleitungen eingerichtet. Wir werden die betroffenen Anlieger vor Baubeginn durch Informationsschreiben über die anstehenden Verkehrsmaßnahmen informieren.
- Leitungen oder Bauwerke befinden sich an einem anderen Standort als ursprünglich geplant, was Umplanungen und gegebenenfalls neue Genehmigungen erforderlich macht.
- Grundwasser wurde entdeckt, weshalb eine Grundwasserabsenkung geplant, beantragt und genehmigt werden muss.
- Es wird anderes Material benötigt als ursprünglich vorgesehen, was zu längeren Lieferzeiten führen kann.
- Baumwurzeln wurden gefunden, für die ein Schutzkonzept entwickelt und umgesetzt werden muss.
- Fremdleitungen, die in den Plänen nicht verzeichnet sind, wurden entdeckt, was Klärungen mit den Versorgern für Umlegungen und Außerbetriebnahmen notwendig macht.
Fußgänger und Radfahrer werden möglichst wenig eingeschränkt. Die Gebäude sind jederzeit zu Fuß erreichbar. Für Liefer- & Anliegerverkehre innerhalb der Baustellen können in Abstimmung mit unserer Baustellenkommunikation individuelle Lösungen geprüft werden.
Leider können wir keine garantierten Zusagen machen, ob die Zufahrten jederzeit befahrbar sein werden. Wir setzen jedoch alles daran, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Konkrete Informationen dazu können wir erst bereitstellen, wenn wir die Anordnung von der Polizei erhalten haben. Diese liegt in der Regel jeweils kurz vor Baustart vor. Hierzu werden wir Sie durch ein Informationsschreiben, einen Aushang oder durch einen Projektmitarbeiter informieren.
Ja, die Zuwegung für Rettungsdienste ist jederzeit gewährleistet. Im Vorfeld wird das Verkehrskonzept in enger Abstimmung mit den zuständigen Verkehrsdirektionen, dem zuständigen Bezirksamt, dem Polizeikommissariat, der Feuerwehr und gegebenenfalls weiteren beteiligten Behörden geplant.
Ja, die Zuwegung für Abfallentsorgungsfahrzeuge ist jederzeit gewährleistet. Gemeinsam mit der Stadtreinigung wurde ein Entsorgungskonzept erstellt, dass die Müllabholung sicherstellt.
Damit das gelingt, haben die Hamburger Energiewerke die HEG, eine Tochterfirma der Stadtreinigung, beauftragt. Die Mitarbeitenden werden die Müllbehälter am Entsorgungstag selbstständig abholen und sie zu einem Sammelplatz bringen. Dort werden sie von der Stadtreinigung geleert und anschließend wieder von der HEG zu den Häusern zurückgebracht.
Um den Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes gerecht zu werden, wird zunächst der Straßenaufbruch abgefräst, bevor der darunter liegende Straßenaufbau und anschließende Erdaushub ausgebaggert wird. Hierfür ist ein Boden- und Entsorgungsmanagementkonzept aufgestellt worden, das die Belange des Umweltschutzes erfüllt. Der Abtransport des Straßenaufbruchs und Bodenaushubs wird per LKW erfolgen.
Während der Bauphase kommt es zu Schallemissionen, die vergleichbar mit anderen Straßenbaumaßnahmen sind. Da es sich bei der Verlegung der Fernwärmerohre um eine Linienbaustelle handelt, zieht die Lärmquelle kontinuierlich weiter, so dass Lärmspitzen nur temporär vor jedem Gebäude auftreten.
Zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche werden während der Bauarbeiten nach Möglichkeit Baumaschinen eingesetzt, die die aktuell geltenden Anforderungen an geräuscharme Bautechniken erfüllen. Einsatzzeiten der Baumaschinen und parallele Bautätigkeiten werden so optimiert, dass die Baulärmbelastung möglichst gering ist.
Die reguläre Arbeitszeit auf den Baustellen ist von Montag bis Freitag 7:00 bis 17:00 Uhr. Um den Bauablauf so kurz wie möglich zu halten, kann es insbesondere bei komplexen Konstruktionen wie Schächten und anderen Bauwerken zeitweise zu abweichenden Arbeitszeiten kommen, wie beispielsweise eine verlängerte werktägliche Arbeitszeit von 7:00 bis max. 20:00 Uhr.
In der Planungsphase einer Baumaßnahme wird zunächst geprüft, welche Bäume betroffen sind. Eine alternative Trassenführung ist oftmals nicht möglich, da betriebliche Belange und räumliche Engpässe durch Fremdleitungen berücksichtigt werden müssen.
Während der Bauphase werden Baumschutzmaßnahmen wie Stammschutz, markierte Schutzbereiche und schonende Bautechniken (z.B. Handschachtungen, Saugbagger) angewendet. Baumgutachter begleiten die Maßnahmen fachlich. Sollten diese Schutzmaßnahmen nicht ausreichen, wird ein Antrag auf Baumfällung beim Bezirksamt – Stadtgrün gestellt. Als Ausgleich werden Ersatzpflanzungen gemäß Baumschutzverordnung durchgeführt. Die Anzahl der Ersatzpflanzungen wird nach Wertepunkten ermittelt. Falls Ersatzpflanzungen nicht möglich sind, werden stattdessen Ersatzzahlungen geleistet.
Aufgrund der Trassenführung müssen voraussichtlich neun Bäume, überwiegend junge, gefällt werden.
Ursprünglich wären 16 Fällungen erforderlich gewesen, doch durch eine Anpassung der Planung konnten die Fällungen auf neun reduziert werden.
Für den Bau der Fernwärmeleitung sind nur erschütterungsarme Bauverfahren vorgesehen. Deshalb sind auch bei Gebäuden/Wohngebäuden mit einem geringen Abstand zur Baugrube weder erhebliche Belästigungen für den Menschen noch neue Schäden an Gebäuden zu erwarten.
Pumpstationen
Eine Erweiterung ist notwendig, um die Kapazität zu erhöhen, den gestiegenen Bedarf zu decken und die Effizienz und Zuverlässigkeit der Pumpstation zu verbessern.
Für die Errichtung der unterirdischen Pumpstationen werden große Baugruben ausgehoben, in denen das Gebäude aus Betonwänden errichtet wird. In dieser Bauphase ist es nicht auszuschließen, dass es aufgrund der großen Mengen an Material, das abgefahren und angeliefert werden muss, zu Verkehrsbehinderungen in den anliegenden Straßen kommen kann. Nach Fertigstellung der Gebäudehülle werden die Anlagen (Rohrleitungen und Pumpen) darin montiert. Wir werden uns bemühen, die Beeinträchtigungen durch die Bautätigkeiten so gering wie möglich zu halten.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir sowohl auf die verlängerten Arbeitszeiten bis 20 Uhr als auch auf die Samstagsarbeiten angewiesen. Hintergrund ist, dass wir die witterungsbedingten Unterbrechungen zu Beginn des Jahres aufholen müssen. Zudem erfordern die Betonierarbeiten einen durchgängigen Ablauf ohne größere Unterbrechungen. Mit fortschreitendem Bauablauf werden sich die Arbeitszeiten wieder reduzieren.
Die reguläre Arbeitszeit auf der Baustelle ist von Montag bis Freitag 7 bis 20 Uhr.
Nachtarbeit sowie Arbeiten an Sonn- und Feiertagen sind nicht geplant, können in begründeten Ausnahmefällen jedoch erforderlich werden.
Während der Bauzeit wird es mehrere Schwerlasttransporte geben. Diese dürfen aus verkehrlichen Gründen nur zu bestimmten, verkehrsarmen Zeiten erfolgen. Daher kann es vereinzelt zu frühmorgendlichen Zufahrten zur Baustelle kommen.
Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.
Pumpstation Haferweg
Die Zufahrtsstraße Haferweg kann während der Bauphase durch den Lieferverkehr beeinträchtigt werden. Es wird zeitlich begrenzte Parkverbotszonen geben.
Pumpstation Grindel
Der obere Teil des Bogens in der Hallerstraße 1–5 wurde als Zufahrtsstraße für den Baustellenverkehr eingerichtet. Dadurch entfallen in diesem Bereich Parkplätze. Damit der verbleibende Teil weiterhin befahrbar bleibt, wurde im Christa-Siems-Park eine Umfahrung für den Kfz-Verkehr eingerichtet.
Bei einer alternativen Baustellenzufahrt, bei der der gesamte Bogen als Einbahnstraße geregelt worden wäre, wären deutlich mehr Parkplätze weggefallen.
Wir informieren die Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Bereichen rechtzeitig durch Informationsschreiben über die geplanten Einschränkungen.
Der Abtransport von Bodenaushub beginnt mit der Planung und Genehmigung, bei der der Umfang des Aushubs ermittelt und notwendige Genehmigungen eingeholt werden. Anschließend wird die Bodenqualität untersucht, um festzustellen, ob der Boden unbedenklich, belastet oder gefährlich ist, was die Entsorgungsmethode beeinflusst. In der Logistikplanung wird festgelegt, wie der Bodenaushub transportiert wird, einschließlich der Auswahl geeigneter Transportmittel, in der Regel LKWs, und der Planung der Transportwege. Der Transport erfolgt zu einem zertifizierten Entsorgungsunternehmen, wo der Boden entladen und gemäß den gesetzlichen Vorgaben weiterverarbeitet wird. Alle Schritte werden dokumentiert, um die ordnungsgemäße Entsorgung nachweisen zu können. Den Hamburger Energiewerken ist es besonders wichtig, dass der gesamte Prozess unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Umweltauflagen durchgeführt wird. Hierfür ist ein Boden- und Entsorgungsmanagementkonzept aufgestellt worden, das die Belange des Umweltschutzes erfüllt.
Ein Boden- und Entsorgungsmanagementkonzept beschreibt detailliert, wie Bodenaushub und Abfälle während eines Bauprojekts gehandhabt, transportiert und entsorgt werden. Der Boden wird auf Schadstoffe untersucht und klassifiziert. Entsprechenden den Untersuchungsergebnissen erfolgt die Weiterbehandlung des Bodenaushubs. Umweltschutzmaßnahmen, wie bspw. der Schutz von Grundwasser, sind im Bauablauf integriert. Regelmäßige Überprüfungen und Dokumentationen stellen sicher, dass alle Anforderungen erfüllt werden. Das Konzept wird bei Bedarf angepasst, um die Einhaltung aller gesetzlichen und umwelttechnischen Vorgaben zu gewährleisten.
Pumpstation Haferweg
Im Rahmen der Baumaßnahmen für die Pumpstation Haferweg mussten auf dem Gelände des Heizwerks Haferweg ca. 16 Jungbäume gefällt werden. Nach Fertigstellung der Pumpstation, können Ersatzpflanzungen in unmittelbarer Nähe erfolgen.
Pumpstation Grindel
Im Rahmen der Erweiterung der Pumpstation Grindel mussten auf dem Gelände 23 Bäume gefällt werden. Im Areal der Pumpstation sind im Laufe der Zeit Sträucher und Bäume gewachsen, die nicht der ursprünglichen Gartengestaltung entsprechen.
Die Neugestaltung inkl. der Neubepflanzungen der Parkanlage erfolgt in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt und dem Bezirksamt Eimsbüttel-Stadtgrün und in Anlehnung an das ursprüngliche Gartendenkmal.
Zur Herstellung der Baugruben für die Pumpstationen werden Verfahren gewählt, die erschütterungsarm sind und somit keinen Einfluss auf die Nachbarschaft haben.
Die Einrichtungen der Pumpen innerhalb der Stationen werden entsprechend den Vorgaben einer Erschütterungsstudie so vom Gebäude entkoppelt installiert, dass beim späteren Betrieb keine Übertragung von Erschütterungen und Körperschall auf die benachbarten Gebäude erfolgen wird.
Vertrieb
Detaillierte Informationen zur Funktionsweise von Fernwärme finden Sie hier.
Welche unserer Wärmelösungen für Sie infrage kommt, können Sie hier einsehen.
Anfragen für einen Fernwärme-Anschluss können Sie hier einreichen:
https://hausanschluss-hamburg.de/kunde/fernwaerme
Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.
Die aktuellen Preise für Fernwärme finden Sie hier.
Überzeugende Argumente für die Nutzung von Fernwärme finden Sie hier.
Dann bitten wir Sie, sich direkt telefonisch an unsere Störungsannahme unter der Rufnummer 040 6396-2871 zu wenden.
Dann wenden Sie sich bitte direkt an den technischen Kundenservice unter 040 6396-4886.
Dann wenden Sie sich bitte direkt an das kaufmännische Kundenmanagement unter 040 6396-7755.