Ihre Fragen
Sie haben Fragen zum Projekt Spange Grindel-Eppendorf? Bitte richten Sie diese per Mail an fernwaermeausbau-sge@hamburger-energiewerke.de
Ihre häufigsten Fragen beantworten wir gerne bereits an dieser Stelle.
Allgemein
Bis zum Jahr 2030 steigen die Hamburger Energiewerke aus der Kohle aus, bis 2040 soll die Fernwärmeerzeugung klimaneutral sein. Ein wichtiger Meilenstein dafür ist die Ablösung des Heizkraftwerks Wedel durch den Energiepark Hafen südlich der Elbe. Darüber hinaus wollen wir noch mehr Hamburgerinnen und Hamburgern einen zukünftig klimaneutralen Fernwärmeanschluss bieten. Daher bauen wir unser Stadtnetz kontinuierlich aus. Darüber hinaus wollen wir noch mehr Hamburgerinnen und Hamburgern einen zukünftig klimaneutralen Fernwärmeanschluss bieten. Daher bauen wir unser Stadtnetz kontinuierlich aus.
Die geplante Trasse startet im Grindelpark, verläuft durch die Klosterallee, quert die Isestraße und den Isebekkanal und geht dann in den Lehmweg über. Anschließend wird die Leitung durch die Eppendorfer Landstraße geführt, biegt in den Loogestieg ab, verläuft weiter über die Loogestraße, wird unter der U-Bahn durch in die Kellinghusenstraße geführt und endet an der Kreuzung Kellinghusenstraße / Ludolfstraße nahe der Kirche.
Wir setzen verschiedene Maßnahmen ein, um die Öffentlichkeit über unsere Projekte zu informieren. Dazu gehören öffentliche Informationsveranstaltungen und Informationsabende, bei denen Bürger und Interessierte Fragen stellen und in den direkten Austausch mit den unterschiedlichen Fachbereichen gehen können.
Für Rückfragen und weitere Informationen bieten wir eine Servicenummer und eine eigens eingerichtete E-Mail-Adresse an. Darüber hinaus verteilen wir Informationsschreiben in den betroffenen Gebieten, um die Anwohner über die aktuellen Entwicklungen und Details unseres Projekts auf dem Laufenden zu halten.
Bei Rückfragen können Sie sich an die Servicenummer oder folgende E-Mail-Adresse wenden:
Telefon: 040 6396 – 3446 [Montag bis Freitag: 9:00 bis 18:00 Uhr]
E-Mail: fernwaermeausbau-sge@hamburger-energiewerke.de
Weiterhin steht Ihnen für einen persönlichen Austausch zu den Baumaßnahmen unsere Dialogbox Hallerstraße zur Verfügung:
Adresse: Hallerstraße 1d, 20146 Hamburg
Servicezeiten: mittwochs von 9 bis 13 Uhr
Leitungsbau
Der Bau der Fernwärmeleitung ist in mehrere Abschnitte, sogenannte Lose, unterteilt. Innerhalb der Lose gibt es eine weitere Untergliederung der Bauabschnitte. Wir beginnen voraussichtlich im Herbst 2025 mit dem ersten Bauabschnitt.
Gegenstand der Planung ist eine Fünftagearbeitswoche von Montag bis Freitag. Allerdings kann in Ausnahmefällen, beispielsweise bei nicht aufschiebbaren Baumaßnahmen und Arbeiten, die in ihrem Ablauf nicht unterbrochen werden können, Wochenendarbeit nicht ausgeschlossen werden. Diese Arbeiten müssen im Einzelfall behördlich genehmigt werden.
Die Fernwärmeleitungen werden in offener Bauweise verlegt. Der Bau erfolgt überwiegend im öffentlichen Straßenraum. Die Bautätigkeiten werden sich abschnittsweise fortbewegen. Einzelne Bauabschnitte können teilweise parallel durchgeführt werden.
Die Errichtung der Leitung wird so optimiert, dass schnelle Bauabläufe realisiert werden können und die Beeinträchtigung im Straßenverkehr so gering wie möglich gehalten wird. Der Leitungsbau soll abschnittsweise und in unterschiedlichen Längen erfolgen. Dabei werden in enger Abstimmung mit der Verkehrsbehörde teilweise Vollsperrungen für die jeweilige Baustelle und entsprechende Umleitungen eingerichtet. Wir werden die betroffenen Anlieger vor Baubeginn durch Informationsschreiben über die anstehenden Verkehrsmaßnahmen informieren.
Fußgänger und Radfahrer werden möglichst wenig eingeschränkt. Die Zugänglichkeit zu Gebäuden und Geschäften ist stets gegeben.
Ja, die Zuwegung für Rettungsdienste ist jederzeit gewährleistet. Die Feuerwehr Hamburg plant die Einsatzzeiten für die Rettungswagen. Für die Planung erfolgt eine enge Abstimmung mit den Verkehrsplanern.
Ja, die Zuwegung für Abfallentsorgungsfahrzeuge ist auch während der Bauphasen gewährleistet. Gemeinsam mit der Stadtreinigung wurde ein Entsorgungskonzept erstellt, dass die Müllabholung jederzeit sicherstellt.
Um den Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes gerecht zu werden, wird zunächst der Straßenaufbruch abgefräst, bevor der darunter liegende Straßenaufbau und anschließende Erdaushub ausgebaggert wird. Hierfür ist ein Boden- und Entsorgungsmanagementkonzept aufgestellt worden, das die Belange des Umweltschutzes erfüllt. Der Abtransport des Straßenaufbruchs und Bodenaushubs wird per LKW erfolgen.
Während der Bauphase kommt es zu Schallemissionen, die vergleichbar mit anderen Straßenbaumaßnahmen sind. Da es sich bei der Verlegung der Fernwärmerohre um eine Linienbaustelle handelt, zieht die Lärmquelle kontinuierlich weiter, so dass Lärmspitzen nur temporär vor jedem Gebäude auftreten.
Zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche werden während der Bauarbeiten Baumaschinen eingesetzt, die die aktuell geltenden Anforderungen an geräuscharme Bautechniken erfüllen. Einsatzzeiten der Baumaschinen und parallele Bautätigkeiten werden so optimiert, dass ein Minimum an Baulärmbelastung entsteht.
Die reguläre Arbeitszeit auf den Baustellen ist von Montag bis Freitag 7:00 bis 17:00 Uhr. Um den Bauablauf so kurz wie möglich zu halten, kann es insbesondere bei komplexen Konstruktionen wie Schächten und anderen Bauwerken zeitweise zu abweichenden Arbeitszeiten kommen, wie beispielsweise eine verlängerte werktägliche Arbeitszeit von 7:00 bis max. 20:00 Uhr.
Voraussichtlich werden keine Bäume gefällt. Es wird lediglich Rückschnitte an einzelnen Bäumen geben.
- Leitungen oder Bauwerke befinden sich an einem anderen Standort als ursprünglich geplant, was Umplanungen und gegebenenfalls neue Genehmigungen erforderlich macht.
- Grundwasser wurde entdeckt, weshalb eine Grundwasserabsenkung geplant, beantragt und genehmigt werden muss.
- Es wird anderes Material benötigt als ursprünglich vorgesehen, was zu längeren Lieferzeiten führen kann.
- Baumwurzeln wurden gefunden, für die ein Schutzkonzept entwickelt und umgesetzt werden muss.
- Fremdleitungen, die in den Plänen nicht verzeichnet sind, wurden entdeckt, was Klärungen mit den Versorgern für Umlegungen und Außerbetriebnahmen notwendig macht.
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Fernwärme stehen in einigen Straßen vorübergehend weniger Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Wir wissen, dass dies für viele Bewohnerinnen und Bewohner mit Einschränkungen verbunden ist und bedauern die damit verbundenen Auswirkungen.
Während der Bauzeit können leider keine zusätzlichen Parkmöglichkeiten geschaffen oder bestehende Parkregelungen kurzfristig angepasst werden.
In einzelnen Bereichen gibt es jedoch bereits sogenannte Überlappungszonen. Dort ist es erlaubt, mit einem Bewohnerparkausweis auch in bestimmten angrenzenden Straßen zu parken. Diese Regelung gilt nicht in allen Bewohnerparkzonen, kann aber – sofern vorhanden – eine Entlastung bieten. Sie können gern prüfen, ob Ihre Straße oder angrenzende Bereiche zu einer solchen Überlappungszone gehören.
Informationen zu bestehenden Überlappungszonen finden Sie hier:
– https://www.hamburg.de/verkehr/lbv/faq/bewohner-und-besucherparken
– https://www.hamburg.de/verkehr/lbv/parken/ueberlappungszonen-898942
Für allgemeine Fragen zum Bewohnerparken steht Ihnen der Landesbetrieb Verkehr zur Verfügung:
📧 verkehrsmanagement@lbv.hamburg.de
Vertrieb
Detaillierte Informationen zur Funktionsweise von Fernwärme finden Sie hier.
Welche unserer Wärmelösungen für Sie infrage kommt, können Sie hier einsehen.
Anfragen für einen Fernwärme-Anschluss können Sie hier einreichen:
https://hausanschluss-hamburg.de/kunde/fernwaerme
Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.
Die aktuellen Preise für Fernwärme finden Sie hier.
Überzeugende Argumente für die Nutzung von Fernwärme finden Sie hier.
Dann bitten wir Sie, sich direkt telefonisch an unsere Störungsannahme unter der Rufnummer 040 6396-2871 zu wenden.
Dann wenden Sie sich bitte direkt an den technischen Kundenservice unter 040 6396-4886.
Dann wenden Sie sich bitte direkt an das kaufmännische Kundenmanagement unter 040 6396-7755.